
Benedict Stuwe hadert mit der Radio Berg-Telefonanlage
Bei Bene trat ein Problem mit der Telefonverbindung auf, immer wieder brach das Gespräch ab. Schuld war natürlich das Telefon der Gegenseite, so dachte er.
Nach langem Hin und Her stellte sich jedoch heraus - es war ein größeres Problem mit unserer eigenen Telefonanlage.
Veröffentlicht: Dienstag, 25.02.2020 11:48
Bei uns in der Redaktion wird den ganzen Tag telefoniert. Mit den bergischen Bürgermeistern, mit Experten zu aktuellen Themen oder mit euch Hörern. Neulich wollte ich mit der Stadt Wermelskirchen über ein Projekt sprechen. Über das Vorzimmer von Bürgermeister Bleek bin ich aber nicht hinausgekommen. Kaum meldete sich die nette Frau von der Verwaltung mit ihrem Namen, brach das Gespräch ab. Tuuuut. Tuuuut. Freizeichen. Ich habe es dann direkt noch mal versucht - selbe Geschichte: „Hallo, hier ist die Stadt Wermels.... Tuuuut. Tuuuut“. Ich hatte gerade erst aufgelegt, da klingelte es auch schon wieder. Wermelskirchen. Und wieder brach das Gespräch sofort ab. „Das kann doch nicht wahr sein! So ein Mist! Da stimmt ja irgendwas mit der Telefonanlage bei denen nicht!“, fluchte ich in den Hörer. Minuten später nimmt eine Kollegin einen Anruf an: „Bene, das ist wieder Wermelskirchen, ist wieder dieselbe Sch****, ich leg auf“. Und plötzlich hatten alle Kollegen Telefonprobleme: Egal wo wir angerufen haben gab es ewig lange Freizeichen. Da schwante uns, dass es UNSERE Telefonanlage ist, die kaputt ist. Und dann bekamen wir eine Mail aus Wiehl. „Ich kann Sie hören, Sie mich aber offenbar nicht. Viele Grüße aus Wiehl!“. Unsere Gesichter waren wohl filmreif in dem Moment. Die blanke Panik breitete sich aus. Unser herzhaftes Fluchen war also zu hören gewesen. Während alle fieberhaft überlegten, was sie eventuell Peinliches gesagt haben, rief die Stadt Wermelskirchen wieder an. Ich dachte nur, die müssen uns doch für verrückt halten! Ich habe dem Freizeichen dann erzählt, dass wir eine Störung haben. Ab dann haben wir über Handy telefoniert. Und niemand war uns böse, am Schluss haben wir alle herzhaft gelacht. Grund für das Chaos war übrigens unser Router: Er hatte sich aufgehangen.