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Benedict und die Logistik der Nahrungsaufnahme
© Radio Berg
Benedict Stuwe
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Benedict und die Logistik der Nahrungsaufnahme

Corona-Zeit ist Homeoffice-Zeit. Da muss man sich keine Gedanken um die Logistik rund ums Essen machen. Irgendwas ist schon da. Aber was, wenn man mal wieder im Sender arbeitet....?

Veröffentlicht: Montag, 27.07.2020 08:37

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Fünf Monate sind die meisten von uns hier in der Radio Berg-Redaktion jetzt schon im Homeoffice. Das Resümee: Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Den größten Vorteil im Homeoffice sehe ich in der Nahrungsaufnahme. Ich bin in der Redaktion schon bekannt dafür, ständig irgendwas zu mampfen. Zuhause habe ich für den kleinen und großen Hunger zwischendurch natürlich alles da. Inzwischen ist aber auch bei uns ein bisschen Normalität zurückgekehrt und einiges passiert wieder in der Redaktion – mit Abstand, desinfizieren und so weiter. Und dann sitz' ich da neulich so und arbeite und habe irgendwie das Gefühl „etwas fehlt“. Tja. Das Essen. Ich hatte überhaupt nicht mehr daran gedacht, in der Redaktion ja auch etwas essen zu müssen. Und alle Futterrationen aus der Zeit vor dem Homeoffice waren natürlich aufgebraucht. Irgendwie habe ich den Tag dann ohne Essen überstanden und für den nächsten Morgen einen Halt beim Supermarkt eingeplant. Ich war aber spät dran – also hab ich im Regal fix zur 5-Minuten-Terrine gegriffen. Naja, kann man essen, muss man aber nicht. Das ging ein paar Tage so, bis ich beschlossen habe „So geht das nicht weiter!“. Mit einer nigelnagelneuen Pfanne bewaffnet bin ich dann in die Redaktion. Und habe Schupfnudeln im Sender deponiert. Ich liebe Schupfnudeln. Mit Pesto und Apfelmus. Oder Semmelknödel zum Braten. Hmmm, so lässt es sich arbeiten! Also falls irgendwann mal die Nachrichten ausfallen… wahrscheinlich habe ich den Mund voll und kann nicht sprechen ;-)​

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