Beratung gegen Salafismus

Den Ausstieg schaffen, noch bevor der Einstieg passiert. Das ist das Ziel eines Programms, mit dem das Land NRW verhindern will, dass Jugendliche gewaltbereite Salafisten werden.

© Brigitte Mackscheidt

Jetzt gibt es entsprechende Beratungsstellen auch hier bei uns im Bergischen. „Wegweiser“ heißen sie. Und sie sind dringend nötig, denn die Gefahr durch salafistischen Terror sei nach wie vor groß, sagt Innenminister Herbert Reul. Ziel ist es, zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche in die salafistische Szene abrutschen und sich radikalisieren.

Landesweit gibt es 25 solcher Beratungsstellen. Im Bergischen ist ein dreiköpfiges Beraterteam aktiv.

Der Verfassungsschutz vermutet in Rhein- und Oberberg ca 80 bis 90 Anhänger der salafistsischen Szene. Die neuen Beratungsstellen sind einer von mehreren Bausteinen im Kampf gegen diese Gefahr.

In Rhein- und Oberberg übernimmt die AWO die Trägerschaft für die Beratungsstelle.

Informationen zu den Wegweiser-Beratungsstellen vor Ort und die Hotlines sind hier zu finden.

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