
Bergisch Gladbach: Haushalt genehmigt - Finanzlage kritisch
Trotz genehmigtem Haushalt bleibt die finanzielle Lage in Bergisch Gladbach angespannt. Zwar kann die Stadt jetzt wieder geplante Investitionen umsetzen, gleichzeitig stehen aber weiterhin hohe Defizite im Raum. Nach aktuellen Berechnungen könnte 2032 sogar eine Überschuldung drohen. Bürgermeister Kreuz weist in einer aktuellen Mitteilung auf die schwierige Situation hin.
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Die Kommunalaufsicht des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den Haushalt 2026 ohne Auflagen freigegeben. Er sieht aber alles andere als gut aus: Rund 50,9 Millionen Euro fehlen der Stadt im Haushalt 2026 – und die Aussichten werden mit Blick auf die kommenden Jahre nicht besser.
Die Gewerbesteuerprognose hat sich seit dem Ratsbeschluss im März weiter verschlechtert, diese Entwicklung ist in dem Defizit noch nicht berücksichtigt. Bis 2029 rechnet die Stadt mit hohen Fehlbeträgen, 2032 könnte sogar die Überschuldung drohen.
Erst ab 2034 werden wieder positive Ergebnisse erwartet. Die Genehmigung des Haushalts beendet zwar die vorläufige Haushaltsführung, an der Notwendigkeit eines strikten Sparkurses ändert sie aber nichts.