Bergisch Gladbach: Keine Transfergesellschaft nach Zanders-Pleite

Es war ein Paukenschlag Ende letzter Woche: Das Bergisch Gladbacher Traditionsunternehmen Zanders hat am Freitag zugemacht. Die Zukunft der 380 Mitarbeiter muss jetzt schnell geklärt werden.

Es hat es einen ersten virtuellen „Runden Tisch“ gegeben. Neben Gladbachs Bürgermeister Stein waren unter anderem der Betriebsrat aber auch die Agentur für Arbeit und die IHK mit dabei.

In einem ersten Schritt wird jetzt für jeden Mitarbeiter ein qualifiziertes Online-Profil erstellt. Außerdem wird an einer eigenen Jobbörse für die Mitarbeiter gearbeitet. Die sollen dann auf einer Online-Plattform zugänglich sein, aber auch über die Netzwerke der einzelnen Teilnehmer weitergegeben werden. 

Vom Tisch ist dagegen das Thema Transfergesellschaft – hierzu fehlen die notwendigen Voraussetzungen.

Unterdessen ist der Frust bei den Zandrianern groß. Nach dem sehr plötzlichen Ende bleiben für sie viele Fragen offen. Einige fordern eine zentrale Info-Veranstaltung.

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