
Bergisch Gladbach: Kirche ruft mögliche Missbrauchsopfer auf sich zu melden
Das Erzbistum Köln will den möglichen sexuellen Missbrauch durch einen Geistlichen aus Ruppichteroth weiter aufklären. Auch in Bergisch Gladbach–Sand und in Herkenrath war der Pfarrer von 1989 bis 1992 tätig, damals noch als Kaplan.
Veröffentlicht: Montag, 01.03.2021 05:40
Die katholische Kirche hat am Wochenende in allen bisherigen Einsatzorten des Pfarres eine Mitteilung veröffentlicht. Sollte es mögliche Missbrauchsopfer in Bergisch Gladbach geben, sollen sie sich melden. Das Erzbistum nehme jeden Verdacht von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt sehr ernst, heißt es in dem Schreiben.
Der Geistliche im Ruhestand hatte sich am letzten Wochenende das Leben genommen, nachdem Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden waren.
Ansprechpartner für Zeugen und Opfer von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt beim Erzbistum :
Petra Dropmann
Telefon (0 15 25) 2 82 57 03
petra.dropmann@erzbistum-koeln.de
Dr. Hans Werner Hein
Telefon (0 15 20) 1 64 23 94
hans-werner.hein@erzbistum-koeln.de
Sie denken an Suizid, machen sich um jemanden Sorgen oder haben einen Menschen aufgrund eines Suizidtodesfalls verloren? Die Telefonseelsorge bietet Gespräche, Hilfen sowie weiterführende Informationen zur Bewältigung dieser Notsituation an unter den Telefonnummern: 0800 1110111 und 0800 1110222 sowie im Internet unter: https://www.telefonseelsorge.de/.