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Gericht
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Bergisch Gladbacher wegen zweifachen Mordes vor Gericht

Ein 44-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach muss sich seit Dienstagvormittag wegen Doppelmordes vor dem Hagener Landgericht verantworten. Er soll seine Noch-Ehefrau und ihren Lebensgefährten im vergangenen Sommer am Iserlohner Bahnhof niedergestochen haben. Der Fall hatte bundesweit für großes Aufsehen gesorgt.


Veröffentlicht: Dienstag, 11.02.2020 08:26

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Die Bluttat hatte sich am 17. August 2019 am Iserlohner Bahnhof abgespielt. Laut Anklage soll der Gladbacher dem paar dort stundenlang mit einem Messer bewaffnet aufgelauert haben. Im Parkhaus soll er am frühen Nachmittag dann erst seine Frau mit mehreren Messerstichen niedergestochen haben, dann sei er auf ihren neuen Partner losgegangen. Dieser flüchtete verletzt bis an die Gleise. Dort soll der Angeklagte ihn dann gestellt unter weiter auf ihn eingestochen haben, insgesamt erlitt das Opfer 71 Messerstiche.

Mit den zusätzlichen Stichen habe der Gladbacher seinem Opfer laut Anklage aus „gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung“ zusätzliche Schmerzen und Qualen zugefügt. Anschließend soll er den sterbenden Mann fotografiert und das Bild per WhatsApp verschickt haben.

Auslöser soll die Trennung von seiner Frau 2018 gewesen sein, er habe sie immer noch als sein Eigentum angesehen. Das Baby des Paares hatte die Tat unverletzt überstanden: Es hatte zum Tatzeitpunkt im Wagen des Paares geschlafen.

Das Urteil in dem Fall wird Ende März erwartet.


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