Bergische Freibäder blicken auf die schlechteste Saison seit Jahren zurück

„Es war die kürzeste und auch die schlechteste Saison, die wir je hatten.“ Das sagen einige Bergische Freibäder nach diesem Sommer: Viel Regen, kalte Temperaturen, das Hochwasser und nicht zuletzt auch Corona haben vielerorts für leere Becken und Liegewiesen gesorgt. Besonders hart getroffen hat es das Freibad in Rösrath-Hoffnungsthal.

In Rösrath hat das Hochwasser Steuerung und Betriebstechnik völlig zerstört, dazu kam ein teilweise unterspülter Außenbereich und damit ein abruptes Ende der Saison Mitte Juli. Und das nach nur 50 Öffnungstagen und knapp 21.000 Badegästen, so wenig wie nie zuvor.

Das Bad in Wermelskirchen-Dabringhausen hatte etwas mehr Glück. Dank vieler Helfer konnte die Saison nach dem Hochwasser fortgesetzt und sogar um eine Woche verlängert werden. Am Ende stehen hier rund 7.000 reguläre Badegäste.

In Leichlingen, Bergneustadt und Engelskirchen läuft die Saison noch, aber auch hier spricht man von einer enttäuschenden Saison. Vor allem für Engelskirchen ist das bitter. Das Panoramabad hatte nach einer aufwendigen und millionenschweren Sanierung erst in diesem Jahr wieder aufgemacht.

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