
Bergische Gastronomie: Kritik an Corona-Schutzverordnung
Ein Sonderweg bei den Corona-Regeln in NRW sorgt für Unmut bei den bergischen Gastronomen. Wenn die Restaurants in absehbarer Zeit bei weiter sinkenden Inzidenzen auch den Innenbereich für Gäste öffnen dürften, muss der Mindestabstand zwischen Tischen nicht mehr 1,50m sondern 2m betragen. Der Deutsche Hotel und Gaststättenverband Dehoga ist entsetzt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.05.2021 15:02
Es sind nur 50 Zentimeter. Ein kleiner Abstand, könnte man meinen. Der Frust aber ist groß. Die Gastronomie auch bei uns im Bergischen steht durch die Erhöhung des Mindestabstand vor großen Herausforderungen. Die Raumkonzepte aus dem vergangenen Jahr sind hinfällig, kritisiert der Verband. Schon der alte Mindestabstand hat den Restaurants im Schnitt 40 Prozent weniger Gäste gebracht. Bei noch mehr Abstand werden es nochmal weniger. Der Weg von Maß und Mitte müsse beibehalten werden, denn sonst sei wirtschaftliches Arbeiten unmöglich. Das NRW Gesundheitsministerium will nun prüfen, ob die Regelung bei der aktuell positiven Inzidenzentwicklung angepasst werden könnte.