
Bergische Gastronomie muss ab Januar Mehrwegverpackungen anbieten
Einwegverpackungen soll künftig der Kampf angesagt werden. Egal ob Restaurant, Kneipe, Kantine oder Café: ab dem 1. Januar muss die bergische Gastronomie ihren Kunden Mehrweg-Alternativen für Außer-Haus Gerichte und To Go Getränke anbieten. Ziel dieser neuen EU weiten Richtlinie ist es Plastikmüll einzusparen und so einen aktiven Beitrag in Sachen Umwelt und Klimaschutz zu leisten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.12.2022 05:20
Für die hiesige Gastronomie eine große Aufgabe in eh schon herausfordernden Zeiten, sagt DEHOGA Sprecher Thorsten Hellwig. Nach Corona, in Zeiten des Personalmangels und der Energie. Die Betriebe müssen sich nun Gedanken um das passende Mehrwegsystem machen. Außerdem muss geklärt werden, wie wie die Abgabe von statten gehen soll, zum Beispiel per App oder Pfand? Der Aufwand sei besonders zu Beginn groß und in der Personalknappheit nicht immer leicht zu stemmen.
Kleinere Läden, wie etwa Imbissbuden, sind im Übrigen von der Mehrweg-Pflicht ausgenommen, sie greift erst ab 80 qm Verkaufsfläche und mehr als fünf Mitarbeitern. Der Bergische Abfallwirtschaftsverband unterstützt die Gastronomie bei der Suche nach dem passenden Verpackungssystem.