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Bergische Hausärzte empört über Covid-Impfungen in Apotheken
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Bergische Hausärzte empört über Covid-Impfungen in Apotheken

Die ersten Apotheken auch bei uns im Bergischen starten am Montag mit Impfungen gegen das Corona-Virus - zum Unmut der Ärzteschaft. Der Hausärzteverband Nordrhein sagt, Impfen in Apotheken ist Unsinn. Es mangele den Apothekern an der medizinischen Qualifikation.

Veröffentlicht: Montag, 07.02.2022 07:24

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Wir brauchen die Apotheken nicht fürs Impfen - so der Tenor der Hausärzte in unserer Region. Die Ärzte sollen sogar regelrecht empört sein, sagt der Hausärzteverband. Denn Apotheker seien nicht medizinisch ausgebildet. Die Hausärzte widersprechen damit Aussagen des Apothekerverbandes, dass Apotheker genauso ausgebildet seien wie Ärzte.

Das Impfen gehöre in die Hausarztpraxen, die seit Monaten hervorragende Arbeit leisteten. Denn nur die Hausärzte könnten die Patienten umfassend beraten - auch mit Blick auf ihre medizinische Vorgeschichte oder einen möglichen allergischen Schock nach einer Impfung. Das Impfen gegen Covid sei kein Experimentierfeld für Apotheken, bekräftigt der Hausärzteverband. 

Jede Apotheke kann für sich selber entscheiden, ob sie gegen Covid impfen möchte. Bisher bietet bei uns in Rhein- und Oberberg jede vierte Apotheke eine Grippe-Impfung an, diese werden zum Großteil auch gegen Corona impfen, vermutet der Apothekerverband. 

Ab März könnte sich dann jede zweite Apotheke an der Coronaimpfkampagne beteiligen, so die Prognose des Apothekerverbands.

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