
Bergische Hausärzte reagieren auf Gesetzentwurf
„Endlich erkennt die Regierung an, dass es Probleme gibt – was am Ende bei rauskommt, müssen wir dann sehen.“ So reagieren unsere bergischen Hausärzte auf einen aktuellen Gesetzentwurf, der unter anderem die Hausarzt-Praxen entlasten und für mehr Ärzte-Nachwuchs sorgen soll. Der ist auch bei uns im Bergischen bitter nötig.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.04.2024 14:25
Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass die Vergütungs-Obergrenzen für Hausärzte wegfallen. Außerdem soll ein neuer Förderungsfonds für deutlich mehr Studienplätze sorgen. In der Theorie sind die Pläne ein guter Ansatz, sagt zum Beispiel Dr. Thomas Assmann aus Lindlar – jetzt komme es auf die Umsetzung an. Grundsätzlich sei eine bessere Bezahlung natürlich auch ein Anreiz für junge Ärzte, sich für eine Niederlassung zu entscheiden. Dabei seien aber auch die Kommunen gefragt: Sie müssten mit einem guten ÖPNV, Internet und Betreuungsangeboten attraktiv für Familien sein – nur so könne man Ärzte und Praxispersonal dauerhaft ins Bergische locken.