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Bergische Kritik an der neuen Düngeverordnung
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Bergische Kritik an der neuen Düngeverordnung

Der EU gehen die strengeren Düngeregeln der Bundesregierung noch nicht weit genug. Im Zuge dessen bekräftigen die Bauern im Bergischen nochmals, dass sie deutschlandweit mit den niedrigsten Nitratwerten im Boden aufwarten können. Das sagt der Rheinische Landwirtschafts-Verband. Im Bergischen gibt es jetzt schon massive Kritik an der neuen Düngeverordnung.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.08.2019 12:34

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Es gibt Unmut ohne Ende, heißt es von der oberbergischen Kreisbauernschaft. Man habe die Gülleausbringung im Griff, trotzdem werde man durch die neuen pauschalen Auflagen abgestraft. Die neue Verordnung sieht vor, dass es in Zukunft bereits Restriktionen für die Düngung von Flächen mit fünf Prozent Hang-Neigung geben soll, nicht wie bisher erst ab zehn Prozent. Das Bergische besteht quasi nur aus Hanglagen, die Auflagen betreffen daher fast alle Landwirte im Bergischen.

Existenzen sind bedroht, sagt Helmut Dresbach, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Oberberg. Brüssel und Berlin streiten seit Jahren über den Grundwasserschutz.


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