
Im Oberbergischen werden das etwa 370 Impfungen sein. Das ist deutlich weniger, als an Impfdosen zur Verfügung steht. Das sind über 1100. Das hängt damit zusammen, welche Altenheime rechtzeitig bestellt haben und wie viele impfwillige Senioren es jeweils gibt. Die restlichen Impfdosen fallen aber nicht weg, sie werden weiter für den Kreis gelagert und können zu einem späteren Zeitpunkt verimpft werden. Ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung hat gegenüber Radio Berg betont, dass es sich beim Impfen um einen Marathon handelt und nicht um einen Sprint. Er rechnet Ende Februar/Anfang März damit, dass die Bewohner von Altenheimen immunisiert sind. Bald soll es tägliche Impfungen geben. Die Impfzentren in Bergisch Gladbach und Gummersbach sollen im Januar in Betrieb gehen. Auch da wird es eine Abfolge geben: Ältere, Risikopatienten und Ärzte werden zuerst geimpft.