Bergisches Land: Es steht nicht gut um den Wald

Auch wenn er durch Corona und das Hochwasser etwas in Vergessenheit geraten ist: Der Borkenkäfer ist immer noch da und macht sich weiter in den Bergischen Wäldern breit.

Waldsterben
© Brigitte Mackscheidt

Milliarden Käfer sind durch den letzten Winter gekommen und befallen jetzt auch noch den Großteil der übrig gebliebenen Fichten. Das sagt das Regionalforstamt.

Die Käfermassen sind einfach zu groß, als dass die Bäume sich wehren könnten: Auch wenn sie Dank zuletzt viel Regen wieder mehr Harz produzieren, reicht es nicht um den Käfern etwas entgegenzusetzen. In der Folge sind die Käfer gezwungen auf andere Nadelbäume auszuweichen. Der Vorteil daran: Sie kommen zwar in den Baum hinein, können dort aber nicht brüten. Daher rechnet das Forstamt damit, dass die Population im kommenden Jahr niedriger ausfällt, zumindest wenn das Wetter so bleibt.

Ein weiterer Wermutstropfen: Die letzten drei Dürrejahre haben vielen Laubbäume so zugesetzt, dass sich auch viele Buchen nie wieder erholen. Aktuell sterben viele von ihnen ab. 

Weitere Meldungen