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Bergisches Land
© Sascha Wandhöfer
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Bergisches Land vs. Südtirol – Das Duell

Sebastian Poullie ist Morgenmoderator bei Radio Berg. Nach seinem Urlaub in Südtirol stellt er fest: Das kann das Bergische besser!

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These: Wer im Bergischen lebt, muss nicht in den Urlaub fahren.


Beleg: Mein Urlaub in Südtirol, aus dem ich ziemlich frisch wiedergekommen bin. Ich werde im Folgenden Südtirol und das Bergische Land in verschiedenen Aspekten gegenüberstellen und beweisen, dass Südtirol nur eine schlecht gemachte Kopie des Bergischen ist.


Grundbeschäftigungen: Südtirol: Wandern und trinken. Bergisches Land: Wandern und noch mehr trinken.


Serpentinen: Führen in Südtirol auf Almen hoch. So eng, dass man es bereut, Außenspiegel zu haben. Da sind die bergischen Serpentinen schöner. Die bieten dafür Unmengen an suizidalen Rehen, die alles tun, um auf unseren Motorhauben zu enden.


Radiosender: Kein Arbeitsplatz für mich in Südtirol. Dafür hab ich auf den Wanderwegen Radiospreche geübt. Es war üblich, die im Sekundentakt entgegenkommenden Menschen zu grüßen. Ich hab noch nie in meinem Leben in so einem kurzen Zeitraum so oft "Guten Morgen" gesagt. Einmal war ich unkonzentriert und begrüßte einen Herren mit: "Ich bin Sebastian Poullie, guten Morgen." - Er nickte höflich.


Italiener: Davon haben wir im Bergischen nicht ganz so viele. Dafür haben wir Rom. Also das Morsbacher Rom. Das hat vielleicht kein Kolosseum, aber einen Sessellift. Und einen Schweinepapst. Nimm das, Südtirol!


Kaiserschmarrn: Einfach eine bergische Kaffeetafel bestellen, einmal mit der Flex quer durch die Waffeln, zack, feddich, Kaiserschmarrn!


Staus: Auch hier ist das Bergische unangefochtener Spitzenreiter! Wir können stolz auf uns sein!


Fazit: Keiner braucht Südtirol, wenn er das Bergische hat. Spart euch den Sprit. - Nächste Woche dann im Ortsduell: Bergisches Land vs. Dubai.

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