Anzeige
Bergungsarbeiten an Unglücksstelle im Chempark gehen weiter
© Radio Leverkusen
Teilen:

Bergungsarbeiten an Unglücksstelle im Chempark gehen weiter

Nach der schweren Explosion in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage im Chempark gehen am Donnerstagmorgen die Bergungsarbeiten an der Unglücksstelle weiter. Dabei rückt auch die Suche nach der Ursache immer weiter in den Fokus. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.07.2021 04:36

Anzeige

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und des fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Die Suche ist schwierig – aktuell werden weiter Drohnen eingesetzt, sagt die Polizei. Der Einsatz werde Tage dauern.

Auch der Leiter des Chemparks, Lars Friedrich, kann noch nicht sagen, was genau passiert ist. Die Anlage sei zum großen Teil noch gar nicht betretbar. Auch Sachverständige und Brandermittler können noch nicht vor Ort ihre Arbeit aufnehmen.

Fünf Menschen werden immer noch vermisst – 2 Mitarbeiter sind durch die Explosion getötet worden, 31 wurden zum Teil schwer verletzt. Es besteht keine Hoffnung mehr, die Vermissten lebend zu finden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige