
Betroffenheit nach antisemitischem Übergriff in Köln
Nach dem vermutlich antisemitischen Angriff auf einen 18-Jährigen in Köln ist die Betroffenheit in der Stadt groß. Oberbürgermeisterin Reker sagte, sie habe mit Entsetzen und Bedauern von der Tat gehört. Antisemitische Übergriffe würden nicht geduldet.
Veröffentlicht: Montag, 23.08.2021 08:37
Jeder und Jede müsse angstfrei leben können, egal welcher Religion man angehöre, welche Weltanschauung man habe und wie man lebe und liebe, sagte Reker. Der 18-Jährige war am späten Freitagabend aus einer größeren Gruppe heraus geschlagen, getreten und dabei schwer verletzt worden. Einer der Täter habe ihm außerdem seine Kippa vom Kopf gestohlen.
Weil Polizeikameras die Tat aufgenommen haben, konnten später zwei mutmaßlich Beteiligte,18 und 19 Jahre alt, zumindest vorläufig festgenommen werden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.