
Beziehungsdrama: Gladbacher soll Ehefrau und neuen Lebensgefährten erstochen haben
Nach dem tödlichen Angriff auf eine Gladbacherin und ihren Lebensgefährten am Bahnhof von Iserlohn am Samstag versuchen Staatsanwaltschaft und Mordkommission die Hintergründe und das genaue Motiv zu klären. Ein 43-jähriger Bergisch Gladbacher sitzt in U-Haft, weil er am Iserlohner Bahnhof seine Noch-Ehefrau und deren neuen Lebensgefährten, ebenfalls aus Gladbach, mit einem Küchenmesser erstochen haben soll.
Veröffentlicht: Montag, 19.08.2019 04:11
Zahlreiche Zeugen, darunter eine Hochzeitsgesellschaft, haben die Tat mit ansehen müssen. Sie alle werden nun von der Polizei vernommen, sagte uns die Staatsanwaltschaft. Der tatverdächtige Gladbacher hat bereits eine Aussage gemacht. Wie glaubwürdig die Angaben sind, müssen die Ermittler noch klären.
Wie kam es zu dem Treffen?
Außerdem werden die technischen Geräte ausgelesen, um herauszufinden, wie es zu dem Treffen am Iserlohner Bahnhof kam. Die getötete 32-Jährige lebte in Trennung von dem Tatverdächtigen. Sie und ihr neuer Lebensgefährte, ein 23-jähriger Mann aus Afghanistan, wurden erstochen, während im Auto in der Nähe das zwei Monate alte Baby der Frau schlief. Das Mädchen blieb unverletzt und konnte von Zeugen in Sicherheit gebracht werden. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist das 23-jährige Opfer mit hoher Wahrscheinlichkeit der Vater des Kindes. Die Getötete war zur Tatzeit in Iserlohn wohnhaft. Die Ermittlungen von Mordkommission und Staatsanwaltschaft Hagen dauern an.