
Biggi Pollmeier ist neuerdings Meisterin im Möbel rücken
Biggi hat mit ihrem Mann während der Lockdowns die Wohnung renoviert und dabei gelernt, wie man ständig effektiver wird in der Kunst, Kartons und Kisten zu packen, Möbel zu verschieben und vor allem - alles wieder zu finden, was man verpackt hat.
Veröffentlicht: Dienstag, 13.04.2021 07:10
Wir haben 2020 und die Lockdowns genutzt, um zu renovieren. Das war längst überfällig und dringend nötig, also die Renovierung, nicht die Lockdowns! „Wir bleiben zuhause“ hieß für uns Anstrengung, Arbeit und Durcheinander. Aber auch Perfektionierung darin, wie man am besten sämtliches Inventar einpackt und verstaut und Möbel, Kisten und Co. effektiv von Raum zu Raum verfrachtet. Nun zu den wichtigsten Inhalten.
Projekt 1 Kinderzimmer, Dauer 1 Tag: Schranklieferung, alleiniger Nutzungszweck - Verwendung als Zwischenlager.
Projekt 2 Flur, Dauer 4 Tage: Körperliche Ertüchtigung nicht nur durch den täglichen Slalom um Farbeimer, Leiter und Tapeziertisch.
Projekt 3 Wohnzimmer, Dauer 10 Tage: Gemütlichkeit leider Fehlanzeige. Die rudimentäre Einrichtung bestand zuletzt aus einer mit Plane abgedeckten Couch und dem abends als TV-Tisch zweckentfremdeten Tapeziertisch.
Großprojekt 4 Küche, Dauer 6 Wochen: Nicht nur die Nerven lagen blank, auch die Elektroleitungen zwecks Neuverlegung. Erkenntnis: Auch ein Zwei-Platten-Kocher auf dem Tapeziertisch im Flur sichert das Überleben.
Großprojekt 5 Schlafzimmer, Dauer 4 Wochen: Mein Gedankenkarussell verwandelte sich in eine Achterbahnfahrt! Klappt der Zeitplan? Möbel raus, Boden verlegen, Wände tapezieren und streichen, Zwischenlager füllen? Wichtigste Frage: wie und wo finde ich überhaupt was wieder?
Projekte 5 und 6 Badezimmer und Gäste-WC: Nur noch ein „Klacks“ zum Schluss. Heizung neu, alte Möbel raus, neue Möbel rein.
FAST fertig, nach monatelangem Chaos bin ich echt zufrieden mit uns – nur noch ein Raum ist übrig, den haben wir uns für dieses Frühjahr aufgespart. Damit wir in Übung bleiben und auch was zu tun haben im Lockdown.