Anzeige
2022 hat geboomt, vor allem in Oberberg. Hier sind rund 300 Wohnungen mehr als im Vorjahr entstanden - ein Plus von rund 45 Prozent, sagen die Landesstatistiker. In Rhein-Berg war der Zuwachs etwas geringer, aber hier wurden immerhin rund 40 neue Wohnungen gebaut. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser waren für die Bauherren interessant. Die Freude über das gute letzte Jahr dauert aber nicht an. Für 2023 treffen hohe Baukosten auf hohe Zinsen und noch höhere Hürden durch staatliche Auflagen und Vorschriften, so die IG Bau. Das sei ein toxischer Mix. Die Gewerkschaft macht deswegen darauf aufmerksam, dass die Wohnung zur Lohntüte der Menschen passen müssen. Es käme jetzt darauf an, besonders bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnung zu bauen.
Anzeige