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Bilanz: Kinderärztliche Videosprechstunden sind Erfolg

Das RS-Virus, Grippe und Corona haben im Dezember für hohe Belastungen auch bei unseren bergischen Kinderärzten gesorgt. Weihnachten hatte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein darauf reagiert und kinderärztliche Videosprechstunden eingerichtet. Diese sind sehr gut angenommen worden. So gut, dass NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über eine Fortsetzung nachdenkt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.02.2023 14:43

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Telemedizinische Lösungen seien vor allem angesichts des Fachkräftemangels eine wichtige Strategie für die Zukunft, sagt Laumann. Die Kassenärztliche Vereinigung will sie bald möglichst flächendeckend im Rheinland etablieren. Zum Ende der Woche laufen sie aber erstmal wieder aus.

Mittwochs, an Wochenenden und Feiertagen hatten seit Heiligabend mehr als 2.300 besorgte, oft junge Eltern mit ihren kranken Kindern einen Videoanruf gestartet und in fast der Hälfte der Fälle haben sie so gute Hilfe bekommen, dass sie nicht mehr zum Arzt mussten. Das hat Kinderärzte und Notfallpraxen entlastet. Rund 30 Ärztinnen und Ärzte hatten im Schichtsystem Beratungen durchgeführt.

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