
Bisher weniger Motorradunfälle im Bergischen
Das schöne Wetter lockt immer mehr Motorradfahrer auf die bergischen Straßen und es häufen sich wieder die Unfälle. Die Unfallzahlen sind aber bisher deutlich niedriger als im Vorjahr, weil die Motorradsaison wegen des schlechten Wetters erst später gestartet war, sagt Polizei.
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.06.2023 04:25
Das Wetter hätte viele erst spät auf die Motorräder gelockt, so die Polizei. Dementsprechend niedrig sind auch noch die Unfallzahlen im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen. Das wird sich aber wohl noch ändern, sagt die Polizei. Über Pfingsten waren es in RheinBerg bereits zwei schwere Unfälle.
Insgesamt wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis in diesem Jahr schon 38 Unfälle mit Krafträdern gezählt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum schon 59. In Oberberg hat es bis Mai 14 Unfälle gegeben, 2022 waren es noch 22. Noch sprechen die Polizeien im Bergischen also von deutlich weniger Verunglückten, mit zunehmend schönem Wetter wird die Zahl aber vermutlich wieder steigen.
Auch tödliche Unfälle hat es schon gegeben: In RheinBerg waren es zwei, in Oberberg einer.
Im März verunfallte bei Burscheid ein 18-Jähriger bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto. Die Polizei appelliert deswegen nochmal an Motorradfahrer: Geschwindigkeiten sollten immer unbedingt an die Verhältnisse angepasst werden.