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"Bitte keine Nacktschnecken im Wald aussetzen!"
© pixabay
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"Bitte keine Nacktschnecken im Wald aussetzen!"

Sie kostet Hobbygärtnerinnen und -gärtnern im Bergischen gerade viele Nerven: Scharenweise Nacktschnecken fressen sich zurzeit durch Gemüse und Blumenbeete in bergischen Gärten. Immer mehr Gärtner auch im Bergischen sammeln deshalb die Schnecken im Garten ein und setzen sie dann im Wald wieder aus.

Veröffentlicht: Freitag, 09.08.2024 08:00

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"Bitte nicht!", sagt jetzt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Der Wald ist ein komplexes Ökosystem, in dem jede vorkommende Art seine Rolle erfüllt – dieses System ist in sich sehr stabil, kann jedoch auch ins Wanken geraten, wenn eine ganz neue Art hinzukommt.

In diesem Jahr ist der Schneckenbefall besonders massiv, weil es so viel geregnet hat. Vor allem die Spanische Wegschnecke verspeist mit Vorliebe junge Gemüsepflanzen, vermehrt sich sehr schnell und hat fast keine natürlichen Fressfeinde. 

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Was man tun kann

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-         Natürliche Feinde der Schnecken fördern (Blindschleichen, Kröten, Igel)

-         Nutztiere wie Enten oder Hühner sind natürliche Feinde

-         Breite Schicht von Sägemehl oder Kalk um die Pflanzen streuen

-         Trockenheit 

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Was man nicht tun sollte

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-         Salz streuen – kann dem Boden und Pflanzen schaden

-         Schnecken in den Komposthaufen werfen – dort überleben sie

-         Übermäßiges Gießen der Pflanzen – Feuchtigkeit ist für Schnecken vorteilhaft

-         Bierfallen – können auch die Schnecken des Nachbars anlocken

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