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Blaumeisensterben erreicht das Rheinisch-Bergische
© Reiner Jacobs, NABU Oberberg
Blaumeise
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Blaumeisensterben erreicht das Rheinisch-Bergische

Das Blaumeisensterben hat nun auch das Rheinisch-Bergische erreicht. Der Kreis hat am Montag den ersten bestätigten Fall gemeldet. Eine Frau aus Odenthal hatte den toten Vogel in ihrem Garten gefunden und zum Veterinäramt gebracht. Ein Speziallabor hat in dem Vogel das Bakterium nachgewiesen, das bundesweit seit März für die Erkrankung und den Tod zahlreicher Blaumeisen verantwortlich gemacht wird.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2020 05:07

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Nach derzeitigen Erkenntnissen ist das Bakterium für den Menschen ungefährlich. Der Kreis empfiehlt aber, tote Vögel nicht mit der Hand anzufassen und auf die Fütterung und das Aufstellen von Vogeltränken zu verzichten, um eine Übertragung des Bakteriums nicht zu begünstigen. Auch im Oberbergischen hatte der NABU in den vergangenen Wochen schon von verendeten Blaumeisen berichtet.

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