
Borkenkäfer haben dem bergischen Wald mehr geschadet als Sturm Kyrill
Der Borkenkäfer hat dem bergischen Wald mehr geschadet als der Sturm Kyrill vor zwölf Jahren. Diese Bilanz zieht das Regionalforstamt Bergisches Land für dieses Jahr. Insgesamt stehen zurzeit zwei Millionen Kubikmeter geschädigtes Holz in den Bergischen Wäldern. Davon können voraussichtlich nur rund 350 Tausend Kubikmeter im kommenden Jahr vermarktet werden, sagt Kay Boenig vom Regionalforstamt.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.12.2019 05:09
Viel Schadholz wird vorerst auch stehen bleiben, weil es vielen Holzbesitzern an den finanziellen mitteln fehlt, um das Holz entfernen zu lassen.
Wie groß der finanzielle Schaden durch die Borkenkäferplage ist, lässt sich laut Boenig aktuell noch nicht beziffern. Denn hier fließen viele Faktoren mit hinein: Die Übersättigung des Holzmarktes, die Wiederaufforstungskosten und auch die Verluste der Waldbesitzer. Für das kommende Jahr geht das Regionalforstamt davon aus, dass sich die Lage noch nicht verbessern wird.