
Viele Bürger bringen diese Rodungen nicht mit der Käferplage in Verbindung. Deshalb hat die Stadt am Mittwoch zu einem Pressetermin zu den Folgen der Plage eingeladen. Christina Amling vom Regionalforstamt Bergisches Land betont, dass hinter den Baumfällarbeiten keine finanziellen Interessen stehen, wie einige Bürger vermuten.
Fällungen und Abtransport einzige Lösung
Waldbesitzer und Förster sind über die Arbeiten auch nicht erfreut, so Amling. Die Besorgnis ist groß und man will jetzt alles tun um die Plage einzudämmen. Die einzige Möglichkeit ist der Abtransport von befallenem Holz, da sich die Borkenkäfer enorm schnell vermehren und somit weitere gesunde Fichten krank werden könnten. Das Forstamt bittet außerdem um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen durch die Arbeiten, wie zum Beispiel gesperrte oder verschmutzte Wege.