
Brand im Marienkrankenhaus: Ermittlung gegen Patienten
Nach dem Brand im Marienkrankenhaus Bergisch Gladbach am Freitagmorgen ermittelt die Polizei weiter gegen einen 53-jährigen Patienten. Es gibt die Vermutung, dass der Mann in seinem Zimmer geraucht haben könnte. Das könnte den Brand am Freitag ausgelöst haben.
Veröffentlicht: Freitag, 13.09.2019 04:33
Aktuell ist das Gegenstand der Ermittlungen, bestätigt sei noch nichts, heißt es von der Polizei.
In einem Patientenzimmer war am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die Station 5 ist aktuell immer noch gesperrt, der Klinikbetrieb ist dadurch aber nicht beeinträchtigt.
Die Station 5 des Marienkrankenhauses war nach einem Zimmerbrand evakuiert worden - das sind die Abteilungen Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäule. Auch Teile der Station 6 wurden vorsichtshalber geräumt. Um die Patienten betreuen zu können, waren zahlreiche Rettungswagen angerückt. Das hat teils zu massiven Verkehrsbehinderungen in der Stadt geführt.
Von den Maßnahmen waren 28 Patienten betroffen, sie wurden in anderen Abteilungen untergebracht. Verletzte hat es durch den Brand nicht gegeben, er war gegen 5.40 Uhr ausgebrochen.
Das Feuer selbst war schnell gelöscht, trotzdem war der Einsatz eine große Herausforderung, so ein Sprecher der Feuerwehr. Insgesamt waren über 100 Kräfte aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen im Einsatz - die Gladbacher Feuerwehr war mit Stadtalarm mobilisiert worden.
Rund um den Konrad-Adenauer-Platz hat es mehrere Straßensperrungen gegeben, um die Rettungskräfte auffangen zu können. Betroffen waren die Laurentiusstraße, sowie Teile des Turbokreisels und der Hornstraße. Mittlerweile sind die Sperrungen wieder aufgehoben.
Zum Abschluss zogen alle Verantwortlichen eine positive Bilanz, die Zusammenarbeit habe vorbildlich funktioniert.





