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Das Zahlenwerk geht nun an die Kommunalaufsicht, die den Haushalt noch genehmigen muss. In Radevormwald sind im vergangenen Jahr die Gewerbesteuereinnahmen derart eingebrochen, dass im Haushalt knapp 3,7 Millionen Euro fehlten. Um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen, musste die Stadt die Steuern erhöhen. Die Grundsteuer B steigt von aktuell 490 Prozentpunkten schrittweise auf 670 ab dem Jahr 2022, es sei denn bis dahin verbessern sich die Gewerbesteuereinnahmen wieder spürbar, sagte uns Wolfgang Scholl von der Stadt. Er weiß darum, dass die Steuererhöhungen für die Bürger keine guten Nachrichten sind. Immerhin werden, anders als zunächst befürchtet, doch keine freiwilligen Leistungen mehr gestrichen.
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