
Mein Alter: 32
Mein Beruf: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Wohnort: Bergisch Gladbach
Ich bin politisch aktiv, weil ich Verantwortung für meine Heimat und die Zukunft meiner Familie übernehmen möchte.
Mein größtes politisches Vorbild ist Ludwig Erhard, weil er in schwierigen Zeiten klug für seine Überzeugungen kämpfte und auf diesem Fundament zukunftsweisende Entscheidungen zum Wohle des Landes getroffen hat.
Diese drei Themen liegen mir besonders am Herzen:
- Förderung der dualen Berufsausbildung
- Stärkung eines ausdifferenzierten Schulwesens
- Förderung regionaler Baukultur
Wo sehen Sie im Rheinisch-Bergischen den größten Handlungsbedarf?
- Angemessene, sanierte Räumlichkeiten, beste Ausstattung und ausreichend Lehrkräfte für die Schulen im RBK. Die Schulvielfalt des mehrgliedrigen Bildungssystems muss erhalten bleiben. Insbesondere Berufsschulen und die duale Berufsausbildung müssen gestärkt werden, damit Betriebe die Fachkräfte von morgen ausbilden können.
- Kleinere und mittlere Unternehmen bei Steuern, Bürokratie, Energie- und Spritpreisen entlasten, damit der RBK wirtschaftlich Zukunft hat.
- Konkrete Maßnahmen der Klimawandelanpassung durch gezielte Aufforstung, Behebung von Schadflächen, Bewahrung von Überflutungsflächen und präventivem Katastrophenschutz statt abstrakter Klimapolitik, um den naturnahen Charakter des RBK zu bewahren.
Was können Sie in Düsseldorf für das Rheinisch-Bergische erreichen?
Das Land kann viele steuernde Impulse setzen und Fördermittel bereitstellen. Eine entscheidende Präventionsmaßnahme zur Klimawandelanpassung wäre, Bodenversiegelung und Flächenverbrauch z.B. durch den Bau von Verkehrsflächen, Gewerbegebieten oder Wohnneubauten auf ein Minimum zu reduzieren. Das umfasst auch die dringende Thematik der Wohnraumknappheit mit Rekordmieten und Rekordimmobilienpreisen im Umland von Köln. Bei der Wohnbebauung muss die Innenentwicklung Vorrang haben. Entsprechend müssen Potenziale des „Bauens im Bestand“, der Nachverdichtung, Umnutzung und Aufstockung aktiviert werden. Auch müssen die Kommunen und gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaften als wohnungsmarktpolitische Akteure gestärkt werden, etwa durch eine aktive Liegenschafts- und Bodenvorratspolitik. Wir müssen vom Prinzip reiner Profitmaximierung bei Neubauvorhaben abkommen.
Als Kind war mein Berufswunsch: Rechtsanwalt, weil ich mich immer für die gerechte Sache einsetzen wollte.
Dieses Lied kann ich Wort für Wort mitsingen: man füge hier das Intro einer gerade angesagten Kinderserie meiner Tochter ein (aktuell „Pettersson und Findus“).
Wenn ich nicht arbeite, findet man mich hier: im Garten.
Wenn ich im Aufzug stecken bleibe, nutze ich die Zeit so: leider zu oft beim „Checken“ von Mails und Social-Media-Nachrichten.
Wenn ich ein Superheld wäre, wäre das meine Superkraft: Teleportation, um meine notorische Unpünktlichkeit in den Griff zu bekommen.
In meiner Jugend war ich ein ruhiges, ausgeglichenes Kind. Auf diesem Bild sieht man mich mit einem Teddybären, den ich mittlerweile meiner Tochter (2 Jahre) vermacht habe.
