CDU Rhein-Berg über Zukunft, Verjüngung und Frauen

Am Freitagabend trifft sich die Junge Union (Bundesebene) in Münster, um das Wahlergebnis aufzuarbeiten. Wie denken bergische CDUler über die Zukunft der Partei?

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Was muss die CDU tun, um wieder Volkspartei zu werden? Da rauchen die Köpfe jetzt auf allen Ebenen. Auch auf Kreisebene hier bei uns im Bergischen. Am 30. Oktober sollen die Kreisvorsitzenden entscheiden, wer die neue Parteispitze wählen soll: Wie immer schon der Parteitag oder - neu - die Mitglieder. Die rheinisch-bergische CDU setzt sich für Letzteres ein, sagt ihr Chef Uwe Pakendorf (Foto). Zudem verlangt er eine Verjüngung. Die Mitglieder an der Basis würden sich wünschen, so Pakendorf, dass die Streitereien auf Bundeseben aufhören. Das ginge nicht, ohne die Mitglieder wieder mit einzubeziehen, sowohl bei personellen als auch bei inhaltlichen Debatten.

Heute Abend tagt die Junge Union in Münster und will das Wahlergebnis aufarbeiten.

Derweil wünschen sich die Frauen der Frauen Union im Rheinisch-Bergischen mehr Frauen in der vordersten Linie der CDU. Mit drei Kandidatinnen für die Landtagswahl hoffen sie, wenigstens eine davon parteiintern als Direktkandidatin durchzubekommen, sagte uns Vera Rilke-Haerst von der Frauen Union. Bei 75 Prozent Männeranteil sei das aber schwierig. Die wenigen Frauen in der Partei würden auch Männer wählen, die Männer allerdings selten Frauen.

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