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Chempark-Explosion: Zu wenig Mitarbeiter-Information
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Chempark-Explosion: Zu wenig Mitarbeiter-Information

Im Fall der schweren Explosion im Leverkusener Chempark hatten die Mitarbeiter der Sondermüllanlage offenbar nicht die nötigen Informationen über die Gefährlichkeit des Abfalls. Das geht aus einem Bericht des NRW-Umweltministeriums an den Landtag hervor.

Veröffentlicht: Freitag, 17.06.2022 15:35

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Es hätten unter anderem Angaben über die Hitzeempfindlichkeit des Mülls gefehlt. Bei dem Unglück im Juli letzten Jahres waren sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mittlerweile vier Beschäftigte des Betreibers Currenta unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Sie stehen im Verdacht, ihre Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Lagerung und Behandlung des Abfalls verletzt und so das Unglück ausgelöst zu haben. 

Der Abfall hatte sich bei steigendem Druck immer weiter erwärmt und schließlich die Explosion eines Tanks ausgelöst.

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