
Künftig soll allerdings nicht mehr die Inzidenz das meiste Gewicht bei der Beurteilung der Corona-Lage haben, sondern die Zahl der Covid-Patienten im Krankenhaus. Schaut man aufs Oberbergische ergibt sich dadurch ein anderes Bild: Trotz mehr als doppelt so hoher Inzidenz wie im Rheinisch-Bergischen ist die Zahl der stationären Patienten mit 13 niedriger.
In Rhein-Berg liegt sie heute bei 21 und ist im Vergleich zu gestern damit gestiegen, während sie in Oberberg gesunken ist. Ebenfalls gesunken ist der Anteil der Delta-Variante bei den neuen Fällen im Oberbergischen: Nach aktuellsten Zahlen liegt sie bei knapp 55%. Im Vergleich zu den Vorwochen ist das ein deutlicher Rückgang: Mitte Juni lag der Wert noch bei fast 85 Prozent, allerdings hatte es da auch insgesamt deutlich weniger Fälle gegeben.