
Corona: Vereinzelte Auswirkungen auf Medikamentenmangel
Auch in den bergischen Apotheken fehlen laut der Apothekerkammer Nordrhein und einem Sprecher der Rheinisch-Bergischen Apotheken zurzeit nach wie vor mitunter rund 300 Medikamente. Das liegt teilweise an der Corona-Krise, das Problem besteht aber schon einige Zeit.
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2020 14:18
Der Hauptgrund für die Lieferengpässe ist nach wie vor: Viele Wirkstoffe werden im Ausland von nur wenigen Herstellern produziert. Ausfälle dort wirken sich auch auf die Lieferungen an die Apotheken aus. Vor allem Wirkstoffe, die aus China kommen, konnten in letzter Zeit wegen der Corona-Krise teilweise nicht produziert oder verschifft werden. Das seien aber vereinzelte Corona-Sondereffekte. Die Versorgungsengpässe haben sich durch die Corona-Krise noch nicht weiter verschlechtert, heißt es. Die Corona-Krise ist nur als mögliche Ursache für den Medikamentenmangel dazu gekommen. Indem man aber beispielsweise auf alternative Medikamente umsteigt oder eine kleinere Packung abgibt, konnten so immer noch alle Kunden versorgt werden. Sorgen müsse sich noch niemand machen.