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Cyberangriff: weiter Notbetrieb in vielen Kommunen
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Cyberangriff: weiter Notbetrieb in vielen Kommunen

Der Notbetrieb geht weiter. Nach der Cyberattacke auf den kommunalen Dienstleister Südwestfalen-IT vor über einer Woche wird es auch in den nächsten Tagen in den Verwaltungen im Rheinisch-Bergischen große Einschränkungen geben. Die Kommunen haben weiterhin keinen Zugriff auf wichtige Datensysteme, Experten arbeiten mit Hochdruck daran mit den Kommunen Übergangslösungen zu etablieren.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.11.2023 09:55

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Viele Dienstleistungen für die Bürger können seit vergangener Woche Montag nicht wie gewohnt angeboten werden, wie etwa Pässe ausstellen, Gewerbe anmelden oder Urkunden beglaubigen.

Leichlingen und Odenthal haben zum Beispiel eine Not-Internetseite eingerichtet, Overath hat für dringende Fälle eine zentrale Mailadresse installiert und weist die Bürger auch auf das gute alte Faxgerät hin, das quasi als einziges Gerät im Rathaus noch erreichbar ist. 

Aber es geht auch ums Geld, wie das Beispiel Wermelskirchen zeigt. Denn die vierte Quartalszahlung für Grundsteuer, Abfall oder Hundesteuer würde normalerweise per SEPA-Lastschrift eingezogen. Das funktioniert wegen des Cyberangriffs aber nicht. Die Wermelskirchener werden deshalb gebeten, das Geld bis zum 15. November selber zu überweisen.

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