
Cyberangriffe - Bedrohungslage für bergische Firmen durchaus erhöht
Russische Cyberangriffe könnten auch das Bergische treffen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik befürchtet, dass Cyberattacken großflächig angelegt werden könnten, um möglichst großen Schaden anzurichten. Heißt auch für das Bergische: Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastruktur im ländlichen Raum sollten ihre Netzwerke so sicher wie möglich machen, sagt das Amt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 31.03.2022 04:15
Die IHK Köln bietet deshalb jetzt IT-Schulungen für Firmen an. Auch das Klinikum Oberberg setzt auf Aufklärung über die Gefahren von Mails, die Cyberattacken auslösen können. Frank Reiländer, international tätiger IT-Experte aus Bergisch Gladbach, hält solche Maßnahmen für absolut notwendig. Die aktuelle Bedrohungslage für bergische Firmen sei durchaus erhöht. Es sei wichtig, jetzt zu handeln und sich gegen die Grundbedrohung zu schützen. D.h. zum Beispiel das Deinstallieren russischer Software.
Der Hausärzteverband Nordrhein fühlt sich unterdessen aktuell nicht gut genug gegen mögliche Cyberattacken gewappnet. Er fordert eine Nachbesserung des digitalen Systems zum Informationsaustausch zwischen Krankenhäusern und Patienten, da es große Sicherheitslücken aufweisen würde.
Infos zu den IT Schulungen der IHK gibt es unter: https://ihkkoeln.de/hauptnavigation/digitalisierung/digitalisierung2/it-sicherheit2-5119720