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Das erste Mal vorm Traualtar
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Das erste Mal vorm Traualtar

Sascha Wandhöfer aus dem Radio Berg Morgenteam über sein erstes Mal vorm Traualtar.

Veröffentlicht: Mittwoch, 19.06.2019 11:48

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Bald ist es soweit. Ich stehe das erste Mal vorm Traualtar. Und verflixt nochmal, bin ich nervös! Geht alles gut? Kommen alle Gäste pünktlich an? Sagt sie ja? Überlebt der Anzug meine Tollpatschigkeit lange genug oder muss ich mit Marmeladenfleck auf dem Sakko zur Trauung? Viele Fragen - und dabei bin ich nur der Trauzeuge!

Aber auch der soll ja eine gute Figur machen. Also habe ich Dinge getan, die ich nie zuvor in meinem Leben getan habe. Ich habe mich beraten lassen. Beim Herrenaustatter. Dazu muss man wissen: Klamotten kaufen ist bei mir in der Regel eine Sache von fünf Minuten. Pulli sieht gut aus. Joah, passt einigermaßen. Mit Karte. Danke, Tschüss.

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Qualen beim Anzugkauf

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Stundenlang an sich rumzuppeln und -mäkeln zu lassen („Huch, ihr Hals ist aber dünn.“ - Äh... danke?!) ist also eher nicht so mein Ding. Auch wenn es eine interessante Erfahrung war und die Verkäuferinnen äußerst freundlich und hilfsbereit! Obwohl ich sie hart auf die Probe gestellt habe. Schließlich ist einen passenden Anzug inklusive Hemd und Krawatte zu finden für mich ähnlich wie moderne Kunst. Ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert - bewundere aber das Endprodukt. Kragenweite? Hemdgröße? Haifischkragen? Schmale oder breite Krawatte? Pff. So viele Fragen habe ich zuletzt gehört, als ich bei Subway ein Sandwich bestellen wollte. Dabei bin ich froh, dass ich unfallfrei den Weg zum Laden gefunden habe.

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Am Ende muss das Ergebnis stimmen!

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Irgendwann steht aber das Outfit! Dunkelblauer Anzug. Hellblaues Hemd. Weinrote Krawatte. Sieht gut aus, sagt die Verkäuferin. Und ich glaube ihr. Was sollte ich auch sonst tun? Jetzt muss das Outfit nur noch den Sektempfang überleben. Vielleicht hätte ich mir besser noch einen Reserveanzug gekauft....

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