
Dehoga bittet um längere Terrassenzeiten für Betriebe
Terrassenzeiten verlängern und damit Betrieben im Bergischen und der Region beim Überleben helfen. Mit dieser Bitte wendet sich der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein jetzt an alle Bürgermeister und Oberbürgermeister in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf. Denn die Lage für die Gastronomen ist weiter schwer.
Veröffentlicht: Freitag, 14.08.2020 04:42
Es ist bereits der sechste Monat in Folge, in dem die Betriebe vor gewaltigen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Laut Dehoga kämpfen fast zwei Drittel der Unternehmen im Gastro- und Hotelgewerbe NRW weit um ihre Existenz. Hier soll jetzt die Politik helfen: In einem Schreiben bittet der Dehoga, dass die Städte und Gemeinden die Gastronomen dabei unterstützen, ihre Umsätze zu steigern - indem die Außengastronomie länger als 22 oder 24 Uhr offen bleiben darf. Denn viele Gäste würden die Innenräume durch die Corona-Pandemie meiden - das Wetter aber gerne in Biergärten und Co ausnutzen. Außerdem bittet der Verband auch darum, dass die Außengastro auch in den Herbst- und Wintermonaten geöffnet bleiben darf. Dafür hat sich der Dehoga auch mit einer Initiative an die Landesregierung gewandt.