
DEHOGA bittet um richtige Angaben beim Restaurantbesuch
„Es gibt aktuell viele Albert Einsteins, ein massives Problem haben wir aber nicht.“ So reagiert der DEHOGA im Bergischen auf Gäste, die sich mit Fantasienamen in die Corona-Kontaktlisten eintragen. Er bittet um korrekte Angaben, denn im Kampf gegen das Virus müsse man an einem Strang ziehen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2020 04:15
Gäste in Restaurants müssen sich aktuell bei jedem Besuch in eine Liste eintragen, um mögliche Infektionsketten schnell unterbrechen zu können. Vereinzelt greifen sie dabei auf Fantasienamen zurück, sagt der DEHOGA. Die Listen werden nach jedem Kunden am Tisch gewechselt und vier Wochen vertraulich aufbewahrt.
Insgesamt ist die Lage in der bergischen Hotellerie und Gastronomie weiter sehr ernst. Nach dem Lockdown und dem ersten Monat mit Lockerungen haben nur 12 Prozent der Betriebe in NRW wirtschaftlich arbeiten können. Die Einbußen liegen bei 72 Prozent. Es brauche dringend ein finanzielles Rettungspaket, sonst stünden spätestens im Herbst viele Betriebe vor dem endgültigen Aus.