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DEHOGA Nordrhein: Entsetzt über Bund-Länder-Beschlüsse
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DEHOGA Nordrhein: Entsetzt über Bund-Länder-Beschlüsse

Nach dem Bund-Länder-Treffen kritisiert der Hotel- und Gaststättenverband die Beschlüsse für Gastronomie und Hotels scharf. Auch wenn Biergärten und Terrassen in zwei Wochen bei einer Inzidenz unter 100 aufmachen dürfen, fehlen Perspektiven für die ganze restliche Branche.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.03.2021 12:44

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Mathias Johnen ist stellvertretender Geschäftsführer des DEHOGA Nordrhein, der auch für uns im Bergischen zuständig ist, Johnen reagiert entsetzt:

Das kann und das werden wir so nicht zulassen, wir werden alle Möglichkeiten prüfen. Wir werden, wenn irgendeine Möglichkeit besteht, hier Klage einreichen, gegebenenfalls auch eine weitere Verfassungsbeschwerde.

 Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband wirft den Politikern "Planlosigkeit statt eines Gesamtplans" vor. In zwei Wochen darf die Außengastronomie öffnen, wenn die Inzidenz unter 100 liegt. Wie es für alle anderen in der Gastronomie und im Hotelgewerbe weitergeht, ist noch unklar. Es gibt nach dem Bund-Länder-Treffen Öffnungsschritte für Kontaktsport drinnen, Opern- und Konzertbesuche und fürs Einkaufen, aber nicht für Restaurants, kritisiert der DEHOGA NRW. Viele Gastronomen haben die versprochenen Hilfen noch nicht vollständig erhalten. Jetzt will der DEHOGA für Entschädigungen kämpfen. Wir stehen nach fast fünf Monaten mit leeren Händen da und werden wieder auf das nächste Treffen vertröstet, kritisieren die Gastwirte.

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