
Der Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land
In vielen bergischen Kommunen steht es nicht gut um die hausärztliche Versorgung. Mit einem sogenannten Strukturfond will die kassenärztliche Vereinigung Nordrhein dem entgegenwirken. Im vergangenen Jahr sind daraus mehr als 710.000 Euro an Ärzte im Bergischen geflossen.
Veröffentlicht: Freitag, 14.02.2020 07:20
Mit dem Geld unterstützt die KV vor allem Neugründungen von Hausarztpraxen in schlecht versorgten Regionen. Im vergangenen Jahr haben das insgesamt acht Ärzte in Anspruch genommen und eine neue Praxis im Bergischen eröffnet, jeweils eine in Wermelskirchen, Kürten und Waldbröl und insgesamt fünf im Bereich Gummersbach. Dazu gehören auch die Kommunen Bergneustadt, Wiehl, Reichshof und Marienheide.
Außerdem wurde in Engelskirchen und im Bereich Bergisch Gladbach/Overath jeweils ein Quereinsteiger unterstützt. Der Bedarf an Hausärzten im Bergischen ist damit aber noch nicht gedeckt. Aktuellen gibt es noch sieben Hausarzt-Sitze,die förderfähig sind.