
Genetische Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf am zweiten Augustwochenende zwei Schafe getötet und ein Schaf verletzt hat. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag in der Gemeinde Engelskirchen. Jetzt geht es darum zu klären, ob es genau nur der eine Wolf ist, der sich hier herumtreibt. Ein Forschungsinstitut führt aktuell Untersuchungen zur sogenannten Individualisierung durch.
Wolfsgebiet oder Pufferzone für Wolfsgebiete?
Nur wenn über einen Zeitraum von sechs Monaten immer wieder genau derselbe Wolf in Engelskirchen gesichtet wird, kann die Gemeinde zum Wolfsgebiet bzw. zur Pufferzone für Wolfsgebiete erklärt werden. Schutzmaßnahmen wie wolfsabweisende Elektrozäune werden in diesen Gebieten zu 100 Prozent gefördert. In NRW werden zudem Haus- und Nutztierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, komplett entschädigt.