
Die ganze Kindheit öffentlich - für immer
Wenn die Eltern deine Kindheit öffentlich machen - für immer: Viele Eltern posten freizügig Kinderfotos und dokumentieren damit die ganze Kindheit. Unfreiwillig ist man als Erwachsener so für immer im Netz zu sehen - von klein auf. Dabei können Bilder auch echt peinlich sein.
Veröffentlicht: Freitag, 29.03.2019 16:05
Muss man wirklich Bilder seiner Kinder posten? Viele tun es nicht mehr, und wissen auch wieso. Wie Thomas aus Wiehl, der schon immer die Gesichter seiner Kinder auf Bildern bedeckt hat. Inzwischen postet er gar nicht mehr: Er möchte seinen Kindern die Entscheidung nicht abnehmen, was von sich für immer online sein soll.
Aktion #deinKindauchnicht
Bloggerin Toyah Diebel, 29, aus Berlin, will mit ihrer Aktion #deinkindauchnicht mahnen: Würdest du ein Bild von dir posten, auf dem du auf dem Klo sitzt? Dein Kind auch nicht! Sie sagt: "Ich stelle mich doch auch nicht auf den Alexanderplatz und verteile Bilder meiner Kinder an Fremde! "Genau das aber bedeutet das posten.
Auf ihrem Blog zeigt sie Bilder von sich und Wilson Gonzalez Ochsenknecht in typischen Online-Kinderposen: besabbert, auf dem Töpfchen - wie man sich halt nicht posten würde.





