
Die Rückkehr des Bibers beschäftigt unsere Kreise
Der Biber fühlt sich wieder wohl im Bergischen. Für die Tiere sind die Lebensräume in unserer ländlich geprägten Region besonders geeignet. Beide Kreise rechnen mit einer steigenden Population in den kommenden Jahren. Das könnte aber auch zu Konflikten führen – deshalb gibt es jetzt Forderungen an das Land NRW.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.11.2024 05:17
Die Biber haben sich in Oberberg zum Beispiel an der Wisser in Morsbach und an der Wupper in Wipperfürth und Radevormwald angesiedelt. Im Rheinisch-Bergischen Südkreis wurden im Sommer erstmals drei Jungbiber nachgewiesen. Das Veterinäramt sprach damals von einem Meilenstein für den Natur- und Artenschutz.
Nicht so positiv sieht der Deutsche Bauernverband den Biber. Er verweist etwa auf geflutete landwirtschaftliche Flächen als Folge der Biberbauten. Der Oberbergische Kreis wünscht sich einen Plan des Landes NRW zum Umgang mit dem Biber, der auch mögliche finanzielle Entschädigungen regelt. Im Rheinisch-Bergischen befassen sich Experten an einem runden Tisch mit dem Biber.