
Dompropst Guido Assmann wird Woelki-Stellvertreter
Guido Assmann aus Radevormwald wird neuer Generalvikar des Erzbischofs von Köln. Erzbischof Woelki hat den derzeitigen Dompropst zum 1. Juli 2022 berufen. Damit wird Assmann der persönliche Stellvertreter Woelkis.
Veröffentlicht: Montag, 04.04.2022 16:04
Er vertritt den Erzbischof in allen Angelegenheiten, die dieser nicht persönlich wahrnimmt. Der 58-jährige gebürtige Radevormwalder ist seit zwei Jahren Dompropst in Köln. In seiner Heimatgemeinde St. Marien wurde er 1990 zum Priester geweiht. „Es wird sich zeigen, ob sich meine künftige Aufgabe als Generalvikar mit der als Dompropst in Einklang bringen lässt“, so Assmann. Er tritt die Nachfolge des Woelkie-Vertrauten Markus Hofmann an, der letzte Woche zurückgetreten war.
Monsignore Assmann blickt mit großem Respekt auf seine neue Aufgabe: „Die Verwaltung im Generalvikariat zeitgemäß zu organisieren und weiter zu professionalisieren ist eine große, verantwortungsvolle Aufgabe. Mir ist klar, dass das ein sehr herausfordernder, sicherlich nicht unumstrittener Prozess wird. Es erfüllt mich mit großer Demut und Dankbarkeit, dass der Kardinal mir zutraut, in Zeiten des Umbruchs eine entscheidende Rolle zu übernehmen. Ich hoffe, ich kann diesen Erwartungen mit Gottes Hilfe gerecht werden.“ Derzeit leitet der Generalvikar im Erzbistum die Bistumsverwaltung mit rund 800 Mitarbeitern.
Kardinal Woelki betonte: „Ich bin Msgr. Assmann sehr dankbar, dass er sich bereiterklärt hat, dieses Amt zu übernehmen, gerade auch angesichts der sehr herausfordernden Situation, in der wir uns im Erzbistum befinden.“