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Drach-Prozess: So lief der erste Tag
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Drach-Prozess: So lief der erste Tag

Ausnahmezustand am Dienstag am Landgericht Köln. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen hat der Strafprozess gegen den verurteilten Reemtsma Entführer Thomas Drach begonnen. Er wird des versuchten Mordes und bewaffneter Raubüberfälle in Köln, Limburg und Frankfurt beschuldigt.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.02.2022 15:52

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Das Urteil im Mammutprozess soll frühestens im Herbst fallen. Diesmal entschied sich die Polizei gegen den Transport des Angeklagten mit einem Hubschrauber, das Landgericht glich trotzdem einer Festung. Ein Spezialeinsatzkommando bewachte den Prozess hinter verschlossenen Türen und auch den Transport des Hauptangeklagten Drach.

Draußen und drinnen patroulierten Polizisten meist mit MP bewaffnet. Scharfschützen überwachten das Gebäude von außen. Wer in den Saal wollte, musste gleich durch mehrere Körperscanner und Personenkontrollen.

Ansonsten gehörte der erste Tag der Verteidigung. Die Beweislage sei zu dünn für eine Verurteilung sagte Drachs Anwalt Kerkhof. Die Staatsanwaltschaft sieht in Drach dagegen eine Gefahr für die Allgemeinheit und fordert Sicherungsverwahrung. 

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