
Der Bericht beleuchtet Themen wie Demografie, Vorsorge, Gesundheit, Jugendhilfe und Pflege, aber neu auch den Fachkräfte-Mangel in den einzelnen Kommunen. Ziel ist es, die Menschen im Rheinisch-Bergischen bei ihren täglichen Herausforderungen mit Angeboten zu unterstützen, so der Kreis.
Der Sozial-Bericht zeigt dabei, wo besonderer Bedarf ist. Er hat einzelne Sozial-Räume in den Städten und Gemeinden unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die soziale Lage sei im Landesvergleich im Rheinisch-Bergischen gut, ist aber innerhalb der Kommunen unterschiedlich und dadurch ergibt sich unterschiedlicher Handlungsbedarf. Man habe jetzt die Zielgruppe erweitert, besonders auf ältere Menschen, die von Armut und Einsamkeit betroffen sind.
In den Quartieren zeigen sich aber auch soziale Herausforderungen wie Integrations-Bedarf oder psychische Belastungen bei jungen Menschen. Erste Maßnahmen wurden überall umgesetzt, dabei helfen vor allem Netzwerke im Ehrenamt und der Nachbarschafts-Hilfe. Der Kreis möchte aber auch auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken.