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Drogenstreit in der Region erreicht neue Stufe der Gewalt
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Drogenstreit in der Region erreicht neue Stufe der Gewalt

Wir haben hier eine neue Dimension der Gewalt im Bereich der organisierten Kriminalität erleben müssen, die es so hier in Deutschland meines Wissens nach noch nicht gegeben hat.

Das sagt Kölns Kripochef Michael Esser. Dabei spricht er von den Festnahmen der letzten Tage im Zusammenhang mit den Explosionen in Köln und Engelskirchen und die Geiselbefreiung in Köln am Wochenende.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.07.2024 05:13

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Hintergrund der Vorfälle sei ein Streit im organisierten Drogenmilieu: es stünden Geldforderungen im Raum, sagt die Polizei. Ihre Ermittlungen laufen auch nach mehreren SEK Einsätzen in den vergangenen Tagen weiter auf Hochtouren: Bei den Explosionen habe es zwar keine Verletzten gegeben – das könne aber auch anders aussehen. Um Unbeteiligte zu schützen, setze man alles daran, die Täter zu fassen.

Laut dem Bund der Deutschen Kriminalbeamten entspricht das Vorgehen der letzten Tage der Handschrift der niederländischen „Mocro-Mafia“ – einer gewaltbereiten Drogenbande. Beim aktuellen Vorfall in unserer Region soll es um Cannabis gegangen sein. Laut dem NRW-Chef der Gewerkschaft der Polizei ist das kein Zufall: Durch die neuen Cannabis-Gesetze bei uns habe sich ein neuer Markt aufgetan.

In Köln waren drei Spreng-Vorrichtungen in Eingängen von Wohnhäusern detoniert, letzte Woche Montag gab es dann eine Explosion im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses in Engelskirchen-Loope. Es sind jeweils die Eingangstüren beschädigt und Fenster zerstört worden. Am Sonntag hatte es dann einem SEK-Einsatz in Engelskirchen-Loope gegeben. Dabei ist ein Mann festgenommen worden. Die weiteren Details dazu findet ihr hier.

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