Ein dickes Minus statt schwarzer Null

Das Konto überzogen - habt ihr vielleicht schon erlebt - dafür gibt es ja den Dispo. Aber wenn der auch ausgereizt ist, kein Geld reinkommt und sich die Rechnungen stapeln, dann kann es schnell passieren, dass sie zuschnappt: Die Schuldenfalle! Damit da keiner drin bleibt, helfen die Schuldnerberatungen auch im Bergischen.

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Im Oberbergischen stehen ganze 10 Prozent der Haushalte in der Kreide. Teilweise haben sie mehrere 10.000 Euro Schulden. In Zeiten von Onlineshopping und Glücksspielen im Internet geht das immer schneller, sagt Thomas Kröger, der schon seit 20 Jahren bei der Schuldnerberatung der AWO in Engelskirchen arbeitet. Während Jugendliche früher vor allem wegen Handyverträgen Schulden hatten, häufen sich heute oft die fälligen Beiträge fürs Fitnessstudio an.

Aber auch Ausgaben für Miete und den Lebensunterhalt überschreiten bei vielen Familien immer häufiger das Einkommen. Meistens kommen die Schulden, wenn es im Leben gerade eh nicht so gut läuft, sagt Thomas Kröger:.

"Trennung, Scheidung, Arbeitslosigkeit - dann kann es wirklich jeden treffen."

Damit die Schulden nicht ins Unermessliche steigen, hilft die Schuldnerberatung. Sie bieten Hilfestellung beim Weg aus den Schulden. Bei der bundesweiten Aktionswoche machen auch die verschiedenen Wohlfahrtsverbände im Bergischen mit:

Die Diakonie "Kirchenkreis an der Agger" ist beispielsweise am Donnerstag, den 6. Juni von 8 Uhr bis 12 Uhr mit einem Infostand auf dem Marktplatz in Waldbröl vertreten. Telefonisch erreichbar sind die Mitarbeiter auch unter der Tel. 02291 808716.

Auch die Arbeiterwohlfahrt kurz AWO berät beim Thema Schulden. Sie ist zu erreichen unter der Tel. 02263 952787.

Die Schuldnerberatung der Caritas Oberberg hat die Telefonnummer 02261 306-152.

© Radio Berg
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