
Einbruch im Taxi-Gewerbe
Die Corona-Pandemie trifft auch das Taxi-Gewerbe bei uns im Bergischen massiv. Die Unternehmen in Rhein- und Oberberg berichten von Umsatzeinbußen von bis zu 90 Prozent, sagt die zuständige Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein.
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2020 04:34
Weil das öffentliche Leben nahezu still steht, stehen auch die meisten Autos der Taxiunternehmen in der Garage. So geht es auch Roger Lang. Er betreibt das größte Taxiunternehmen im Oberbergischen. Es finden fast nur noch dringend nötige Krankenfahrten statt, sagt er; vereinzelt auch Fahrten zum Einkaufen.
Einzelne Unternehmen sind aktuell nur noch mit einem Fahrzeug unterwegs, dort wo früher bis zu acht Wagen zeitgleich im Einsatz waren.
Besonders stark schmerzt das eingebrochene Geschäft nachts am Wochenende.